Mady-Alem Akec
Radu Gladven
Yoto Mo
Paul Shefter
Robert Wilschatt
Künstlernamen und ihre gestalterische Identität sind Teil eines Rezeptionssystems, eines Marktmechanismus und hier eines Experiments. Wer sich als Künstler heute professionalisieren möchte, der agiert unter seinem Namen auch als Stratege und Unternehmer. Er baut sozusagen auch eine „Markenidentität“ auf, die gewisse Emotionen, Erwartungen und Werte beinhaltet. Ein Wiedererkennungswert sollte konstruiert werden und gleichzeitig eine ablesbare Innovationskraft lesbar bleiben. Die künstlerische Arbeit wird im Idealfall in einen Spannungsbogen aus Sicherheit (kenne ich, mag ich, funktioniert) und Aufbruch (überrascht mich, hat sich weiterentwickelt) hineinkreiert. Doch was passiert, wenn das System durchbrochen wird? So in der Ausstellung Watchlist bei Axel Obiger. Weiterlesen

